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Die klassische Konzertgitarre besteht aus Massivhölzern. . Wir möchten ihnen aus unserer langjährigen Gitarrenbauerfahrung einige Ratschläge geben , die für alle Gitarristen von Nutzen und Wichtigkeit sind.
Die Materialien: Das Deckenholz besteht üblicherweise aus sehr hochwertiger Alpenfichte, Sitkafichte, Zeder oder ähnlichen.
Für den Boden und die Zargen gibt es mitlerweile sehr viele Holzarten die geeignet sind.
Für einheimische Hölzer sind z.B. Ahorn, Nussbaum, Kirschbaum, Pflaume und andere Obsthölzer geeignet.
Für ausländische und Exotenhölzer eignen sich vorwiegend ostind. Palisander, Koa, Wenge, Rio-Jacaranda, Honduras, Mahagoni oder andere hochwertige Hölzer.
Stege: Ebenholz, Palisander, Rio-Jacaranda.
Hals: Mahagoni, Cedro, Kaja (mehrfach gesperrt und verleimt).
Griffbrett: Ebenholz, Palisander.
Flamencogitarren haben üblicherweise den Boden und Zargen aus Zypresse.
Die Gitarre muss so konstruiert sein, daß sie den Saitenzug von ca. 40 kg standhält.
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Das Holz als Naturmaterial ist Temperatureinflüssen unterworfen und gleicht seinen Feuchtigkeitshaushalt dem der Luft im Raum an.
Daher ist vor allem in den Wintermonaten Vorsicht geboten, da die Luftfeuchtigkeit bei modernen Heizungen meistens zu niedrig ist.
Die günstigste Luftfeuchtigkeit beträgt zwischen 50 und 70%.
Sollte doch ein Riss in Ihren Instrument auftreten, sichern Sie ihn mit "Tesafilm" und sprechen Sie schnellst möglich mit uns oder einem Fachmann.
Bei grossen Rissen im Korpusbereich muss die Saitenspannung sofort zurückgenommen werden.
Stege und Sattel bestehen aus Elfenbein oder Rinderknochen, bei einfachen Instrumenten sind diese aus Kunststoff.
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Das Griffbrett, als einziger holzoffener Bereich der Gitarre (unlackiert), ist allen Einflüssen ausgesetzt.
Zwischen den Bünden lagert sich Schmutz und Hautrückstände ab, die in das Holz eindringen.
Daher sollte es einmal im Jahr mit säurefreien Öl nachbehandelt werden, um den Holzschutz aufrecht zu erhalten.
Die Mechanik sollte von Zeit zu Zeit auf eine gute Gängigkeit überprüft werden und notfalls mit einem Tropfen Mechaniken Öl (säuerefrei) zwischen Zahnrad und Schnecke gegeben werden.
Es ist darauf zu achten, dass die Schrauben der Zahnräder fest angezogen sind.
Die Lackpflege beschränkt sich bei den modernen NC Lacken auf ein abwischen mit einem weichen fusselfreien Tuch.
Gelegentlich sollte die Lackoberfläche mit einem guten Gitarrenpolish gepflegt werden.
Bei Handpolitur lassen sie die Lackoberfläche am besten von uns oder einem guten Fachmann auffrischen.
Die Saitenspannung muss zum Instrument passen.
Das heißt um so leichter ein Instrument gebaut ist, desto niedriger sollte die Saitenspannung sein und umso schwerer die Gitarre gebaut ist, um so höher sollte auch die Spannung sein.
In der Regel genügt Medium oder High - Tenson von der 670 mm bis zur 630 mm Mensur.
Bei Gitarren mit kürzerer Mensur von 630 mm müssen Spezialsaiten eingesetzt werden.
Die Saitenlage muss vom Fachmann richtig und auf die Bedürfnisse des Spielers eingestellt werden.
Sie kann aber aus klimatechnischen Einflüssen schwanken, daher ist es manchmal zu empfehlen, einen " Sommer- und Wintersteg" zu haben.
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